Unterstufenkonzept des Hohenstaufen-Gymnasiums


 

Den Übergang gestalten

– Gut ankommen am Gymnasium –

 

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Tag der offenen Tür

Ende Februar / Anfang März findet ein „Tag der offenen Tür“ statt. Nach der Begrüßung der Viertklässler und deren Eltern durch die Schulleitung wird kurz das Unterstufenkonzept erläutert, und die verschiedenen Fachbereiche stellen sich vor. Anschließend werden die Gäste durch das Schulhaus geführt und besuchen Stationen einiger Unterrichtsfächer. In der Cafeteria werden Kaffee und Kuchen angeboten.

 

Schnuppertag

Im Juli werden die am HSG angemeldeten Viertklässler zu einem Schnuppertag eingeladen. Die Paten holen die Schüler/innen am Bahnhof ab und begleiten sie nach Ende des Schnuppertags wieder dorthin. Im Verlauf des Vormittags finden verschiedene Aktionen statt, z.B. Führung durch die Schule, Waffelbacken und „Schnuppern“ in einigen Fächern.

 

Begrüßungsfest

Bereits vor den Sommerferien werden die neuen Schüler/innen mit ihren Eltern zu einem Begrüßungsfest eingeladen.

 

Gestaltung der Schulwoche für die neuen Fünftklässler

Montag:

  • Begrüßung in der Aula
  • 45 bis 60 Minuten erstes Kennenlernen im Klassenzimmer
  • Vorbereitung: evtl. Stuhlkreis richten, Tafelanschrieb, Bilder, Blumen etc., Motto / Klassenlogo (?)
  • Hausaufgabe: Gestaltung eines persönlichen Steckbriefes (vorgefertigt)
  • Ausgabe der Materialliste
  • Elternbrief

Dienstag:

  • – 5. Std. Klassenlehrer / evtl. Co-Klassenlehrer
  • Kennenlernspiele,
  • Fachlehrer stellen sich evtl. kurz vor
  • Steckbriefe vorstellen und aufkleben
  • Plakate (vorbereitet): „Worauf ich mich freue“, „Was mir wichtig ist“,  „Wovor ich Bammel habe“  —  immer nur ein Schüler / eine Schülerin schreibt!
  • Klassen-, Gesprächsregeln
  • Schulhaus-Rallye

Mittwoch:

  • – 5. Std. Klassenlehrer
  • Namensspiele / Kennenlernspiele
  • Frühstück (mit Paten und Fachlehrern, je nach Bedarf)
  • Klassenzimmer-Gestaltung (evtl. mit den Kunstlehrern), z.B. Fensterbilder
  • Stundenplan (besprechen, z.B. Namenskürzel, Räume etc.)
  • Hausaufgabe: Gestaltung des Namensschildes (evtl. mit Klassenlogo)

Donnerstag:

  • – 5. Stunde
  • Fertigstellung der Klassenzimmerdekoration
  • Spiele
  • Gespräche im Stuhlkreis
  • Sitzordnung (gelost, wird nach drei Wochen geändert, immer wieder, später auch in größeren Abständen)
  • Verteilung der Aufgaben (Klassenbuch-, Medien-, Energie-, Klassenordner etc.)
  • Klassensprecherwahl nach etwa drei Wochen
  • erster Fachunterricht beim Klassenlehrer

Freitag:

  • Fachunterricht nach Stundenplan
  • Die Stadtrallye durch Eberbach sollte in den ersten vier bis fünf Schulwochen stattfinden.

 

Pädagogische Freizeit

In den ersten Wochen des neuen Schuljahres findet für alle fünften Klassen eine Pädagogische Freizeit in einer nahe gelegenen Jugendherberge statt. Empfehlenswert sind zwei Übernachtungen, so dass auf alle Fälle ein ganzer Tag zur Verfügung steht. Ziel ist es, dass sich die Schüler/innen gut kennenlernen und dadurch eine gute Klassengemein-schaft mit einer angenehmen Arbeitsatmosphäre entsteht.

 

Kennenlerntag

Im Laufe des ersten Halbjahres treffen sich alle Schüler/innen, Eltern und die in den fünften Klassen unterrichtenden Lehrkräfte zu einem Kennenlerntag (z.B. gemeinsames Kaffee-trinken o.Ä.), um außerhalb von Sprechstunde, Elternsprechtag oder Elternabend in einer „entspannten“ Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen. Bei diesem Anlass ist für den Verein der Freunde des HSG die Möglichkeit, sich den Eltern vorzustellen.        Denkbar sind auch klasseninterne Kennenlern-Nachmittage oder -Abende.

 

Klassenkonferenzen

Im Dezember finden Klassenkonferenzen für alle fünften Klassen statt. Themen sind u.a. die Klassengemeinschaft, Motivation, Leistungsstand und –bereitschaft in den einzelnen Fächern, Entwicklung einzelner Schüler/innen, bisherige Erfahrungen und Erkenntnisse, bisherige Elterngespräche / wichtige Informationen.

 

Projekttage / Ausflüge

Wenn möglich, sollte pro Halbjahr ein Projekttag stattfinden. Denkbar sind z.B. theaterpädagogische Aktivitäten, Kommunikationstraining, Sporttage, ein Tag rund ums Buch etc.

Ausflüge unterstützen die Klassengemeinschaft und tragen zur Stärkung des Selbstvertrauens und des Teamgeistes bei, z.B. sportliche Aktionen (z.B. Kletterwand), handlungsorientierte Museumsbesuche (Kunst, Naturwissenschaften, Gesellschaftswissenschaften …), Theater etc.

 

Schülerpaten-System

Schüler/innen aus höheren Klassen sind Ansprechpartner für vier bis fünf Schüler/innen aus den fünften Klassen. Diese lernen sich am Schnuppertag kennen.

 

SMV-Tage

Die SMV führt für die fünften (und sechsten) Klassen Aktivitäten durch, wie z.B. die Lesenacht oder die Faschingsparty.

 

Lernen lernen / Förderkonzept

Alle Fünftklässler nehmen im ersten Halbjahr an der AG „Lernen lernen“ (Organisations-, Methoden-, Konzentrations- und Entspannungstraining) teil.

Im zweiten Halbjahr erhalten die Schüler/innen entsprechend ihrer individuellen Bedürfnisse Förderung in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch. Grundlage hierfür bilden die Lernstandserhebungen zu Beginn des Schuljahres sowie bereits absolvierte Klassenarbeiten oder z.B. das Diagnose-Diktat im Fach Deutsch. Für Schüler/innen ohne besonderen Förderbedarf sollen Talent-Werkstätten zur Verfügung stehen, z.B. Leseinsel, Schreibatelier, Matheclub etc.

 

Sozialkompetenz-Unterricht

Themen:

  • Ich  –  Selbstwahrnehmung, Persönlichkeitsentwicklung, Resilienz, Selbstverwirklichung, Eigenverantwortlichkeit, Selbstbestimmtheit, Gefühle, Erkennen eigener Stärken und Schwächen, Überwindung von Ängsten
  • Ich und meine Klasse  –  Kennenlernen, Gruppenregeln, Förderung von Gemeinschaftssinn / Teamgeist, Wertschätzung und Anerkennung, Respekt, Vertrauen, Achtsamkeit, Umgang mit Konflikten, Reden und Zuhören, Wahrnehmung, Unterstützung
  • Freundschaft / Streit  –  Schließen neuer Freundschaften, Konfliktlösung, selbstsicheres Auftreten, Finden und Vertreten eigener Standpunkte, Mobbing, Gewaltprävention
  • Ich und meine Schule  –  Verhalten im Schulgebäude, Respekt gegenüber allen am Schulleben Beteiligten, Höflichkeitsformen, Benehmen
  • Umgang mit digitalen Medien  –  verantwortungsbewusster Umgang mit Computer (Internet, Chatrooms, Social Communities), Smartphone, Tablet etc., Mobbing / Cybermobbing, Persönlichkeits-rechte, Urheberrechte, Handy-Knigge, Handy-Ordnung am HSG
  • Familie  –  Familie (Eltern, Geschwister …), Kommunikation in der Familie, Konfliktbewältigung      

 

Bilder HSG 2014 432_rs

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