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Abitur – und dann?


[Daniel Flachs, 27.09.2011]

Berufsberaterin Brigitte Brückner zu Gast am HSG

Für knapp 170 Schülerinnen und Schüler des Hohenstaufen-Gymnasiums (HSG) in Eberbach ist mit dem Schuljahr 2011/2012 auch zugleich das letzte Jahr in der Schule überhaupt angebrochen. Die nächste Hürde und das Ziel heißen jetzt Abitur.

Doch was kommt danach? Was kann man mit dem neu erworbenen und hart erarbeiteten Abschluss anfangen? Welche Möglichkeiten stehen den jungen Menschen in einer so dynamischen und im Wandel begriffenen Welt offen?

Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, fand am Donnerstag, den 22.09.2011, auf Initiative der Lehrerinnen Mathilde Stähle-Buchta und Marion Oechsner-Hieke, eine Orientierungsveranstaltung für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 13 statt.

Als Referentin konnten die Organisatorinnen Brigitte Büttner von der Bundesagentur für Arbeit aus Heidelberg gewinnen, die bereits seit zehn Jahren Abiturienten als Berufsberaterin mit Rat und Tat zu Seite steht. Ihr etwa 90-minütiger Vortrag umfasste neben primären Aspekten wie etwa den verschiedenen Hochschul-Typen oder Möglichkeiten der Ausbildung auch Wege zur Studien- beziehungsweise Ausbildungsfinanzierung und wagte ebenso einen Blick auf den Arbeitsmarkt. Zudem zeigte Frau Brückner verschiedenste Überbrückungsmöglichkeiten auf – als „Plan B“, falls etwas nicht klappen sollte.

Interessiert folgten die Abiturienten den Ausführungen und zeigten durch häufiges Nachfragen, dass durchaus Informationsbedarf besteht – sowohl bei Schülern, die bislang noch „keinen Plan“ bezüglich ihrer beruflichen Zukunft haben als auch bei solchen, die sich bereits über ihren künftigen Werdegang im Klaren sind. Immer wieder gab es Erstaunen, beispielsweise über die zum Sommersemester 2012 wegfallenden Studiengebühren in Baden-Württemberg oder auch günstige und fachlich gute Studienmöglichkeiten in den neuen Bundesländern.

Frau Büttner stellte besonders heraus, dass es inzwischen unerlässlich sei, sich großflächig zu bewerben und fachlich breit aufzustellen, um den Anforderungen des Studien-, Ausbildungs- und Arbeitsmarktes gerecht zu werden. „Auch die sogenannten ‚Soft Skills‘, also soziale Kompetenzen wie Team- oder Konfliktfähigkeit, werden für Arbeitgeber immer wichtiger“, so die Referentin. Daher sei auch die Wertigkeit ehrenamtlicher Tätigkeiten nicht zu unterschätzen.

Abschließend zeigte die Berufsberaterin den Zuhörern verschiedene Informationsquellen auf, um den Weg zur Berufswahl sowie Studien- oder Ausbildungsbewerbung alleine in die Hand nehmen zu können. Auch stehe allen Interessierten das Informationsmaterial des Berufsinformationszentrums (BIZ) der Agentur für Arbeit in Heidelberg zur Verfügung, wo auch die Möglichkeit zu einem kostenlosen, persönlichen Gespräch bei Frau Büttner oder ihren Kollegen besteht.

Mit den besten Wünschen für die berufliche Zukunft und dem Verteilen verschiedener Infobroschüren verabschiedete sich Frau Büttner und hinterließ bei vielen ein etwas klareres Bild der „Wege nach dem Abitur“.

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Hinweis:

Eine Anmeldung für ein persönliches Gespräch im BIZ kann telefonisch unter 01801 – 555 111 oder per E-Mail an erfolgen.

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